zugesandte Leserbriefe

Interessante Leserbriefe zu unseren Themen.

SPIEGEL Nr. 9 vom 22.2.2020

In Deutschland liegt die Wachstumsrate seit Jahren über dem Zinssatz. Der Staat nutzt das, Kredite zurückzuzahlen und günstig umzuschulden. Gleichzeitig lässt er aber Rentenbeitragszahler und Rentner den Bundeshaushalt mit Milliarden subventionieren. 

Guten Tag,
ein großes Wissensloch zur Armut(sgefährdung) über die viel diskutierte Gruppe der Rentner konnte dank einer (bezahlten) Nachfrage von Matthias Birkwald (Rentenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag) und mir als ehemaligem Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes endlich gestopft werden.  Wurde in dem Zusammenhang bisher nur auf die Armut der Gruppe 65 Jahre und älter (14,6%) oder seltener auf die der Rentner und Pensionäre (16,0%) verwiesen hat unsere Nachfrage ergeben:

  • Personen in Rentnerhaushalten waren 2017 mit 19,5 % armutsgefährdet!!! 

Respekt für Heil

Eigentlich ist es die pure Selbstverständlichkeit: Ein Sozialminister verlangt nach 35 Versicherungsjahren eine Rente knapp oberhalb des Grundsicherungsniveaus. In Österreich, der Schweiz, den Benelux-Staaten oder Dänemark, wo die Mindestrenten deutlich höher ausfallen, würde man sich darüber nur verwundert die Augen reiben.

Brief an das MdB Kurth,Grüne, den Münchner Merkur, das OVB Medienhaus in Rosenheim

Sehr geerter Herr Kurth,

Sie üben Kritik an der Idee von H.Heil hinsichtlich der Finanzierung. Heils Idee ist zwar richtig, aber zu kurz gesprungen ( z.B.35 jahre Beitragszahlung).

Frage an Sie u. an Ihre Partei:
Welches Konzept haben Sie? In dem Parteiprogramm ihrer Partei steht, dass die Grünen die RV in eine Bürgerversicherung umwandeln will. Während der rot/grünen Koalition war kein Vorstoss dazu zu sehen, obwohl beide Parteien ähnliches wollen.

Brief an die dpa-Zentralredaktion, Markgrafenstr. 20, 10969 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

bisher hatte ich mich der Nutzung des Computers immer verweigert, weil ich nicht, wie Millionen andere, meine Freizeit mit chatten und spielen verplempern wollte. Doch seit ca. 6 Monaten hat mich dieses Medium einerseits fasziniert und andererseits erschüttert. Fasziniert, weil ich dadurch meinen Wissenshorizont unglaublich erweitern konnte und erschüttert, weil meine Befürchtungen bzgl. DEMOKRATIE, RECHTSSTAATLICHKEIT, SOZIALE GERECHTIGKEIT und MEINUNGS- und PRESSEFREIHEIT in der Bundesrepublik Deutschland, bei Weitem übertroffen wurden.