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Generelle Einschätzung von mir, als Versichertenberater:

Bisher habe ich von den Kollegen von der Rente nicht viel Details erfahren, da alle Kollegen erst auf den Gesetzgebungsprozess gewartet haben, der nun überraschend schnell abgeschlossen wurde. Generelle Einschätzung von mir,ein notwendiger Einstieg in die Verbesserung von kleinen Renten, die  durch geringe Verdienste verursacht wurden.

Aber das Ziel, die Altersarmut von Rentnern zu bekämpfen ist nur zum kleinen Teil erreicht.

Wo sind die Hilfen für Rentner mit gebrochenen Lebensläufen ( keine 33-35 Jahre), wo sind die Hilfen für Alleinerziehende, für temporäre Selbständige ( ca. 10-15 Jahre nicht bei der DRV) und auch für die Bestandsrentner mit EM-Rente, die vor 2019 Ihre Rente eingereicht haben?    Ohne eine grundlegende Reform, wird man hier keine Verbesserung erzielen, da kommen mir so Stichworte, wie Erwerbstätigenversicherung ( alle ohne Ausnahme von Beamten, Ärzte, Selbständigen usw.) warum führt man nicht Solidarelemente ein, wie Basisrente von 1200 Euro nach 40 Jahren Wohnzeit ( Niederlande, Nordeuropa). Die Krankenkasse hat auch einen Solidartarif, warum nicht auch die Basisrente ?

Verfahrenstechnische Kritik:  die Berechnung und die Randbedingungen der Grundrente sind zu kompliziert, genauso wie die Verdienstüberprüfung, das wird noch enorm aufwändig in der Durchführung. Ich befürchte der „Schuss“ wird nach hinten losgehen und viele Erwartungen in die  Grundrente enttäuschen, wenn die neuen Ansprüche berechnet sind.

Ralf Tinapp  T. 089 6017357