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Sozialverband VdK sagt Münchner Großdemonstration am 28. März 2020 wegen Corona-Virus abVdK Demo Absage

Aufgrund des sich in Bayern und ganz Deutschland weiter verbreitenden Corona-Virus hat sich der Sozialverband VdK Bayern dazu entschlossen, die für Samstag, 28. März 2020, in München geplante Großdemonstration „Soziales Klima retten!“ abzusagen.

Die Entscheidung zur Absage ist zusammen mit VdK-Präsidentin Verena Bentele getroffen worden, die als Hauptrednerin der Abschlusskundgebung vorgesehen war. Bentele kündigt an, dass die VdK-Großdemonstration zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird. Pressemitteilung

Die ADG hofft, das der Corona-Virus bald wieder verschwunden sein wird. Die sozialen Missstände in unserem Land werden nicht so schnell beseitigt sein. Wachsende Altersarmut, ungerechte Rentenbesteuerung, unbezahlbare Mieten und Pflege, die arm macht – das sind alles Gründe, um auf die Straße zu gehen.

Auch in diesem Jahr hat sich die ADG wieder am Corso Leopold beteiligt. Bei Regen und Sturm habe unsere Kolleginnen und Kollegen das Thema Bürgerversicherung unter das Volk gebracht.

IgA001Die Initiative gegen Altersarmut (IgA) hatte sich am 2. November 2016 mit Unterstützung von 2.000 Unterstützerunterschriften für die Teilnahme an der Wahl zur Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund beworben, in einem fulminanten. Mit Erstaunen mussten wir dann Ende des Jahres 2016 zur Kenntnis nehmen, dass uns der Wahlausschuss der Rentenversicherung die Zulassung zur Wahl versagte. Eine Beschwerde beim Bundeswahlausschuss blieb ebenso erfolglos wie ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 32 BVerfGG beim Bundesverfassungsgericht.

Die Sozialwahlen 2017 finden im Mai 2017 statt.

In der Initiative gegen Altersarmut (IgA) hat das Bündnis für Rentenbeitragszahler und Rentner (BRR) beschlossen, mit einer Vorschlagsliste bei der Wahl zur Vertreterversammlung der „Deutschen Rentenversicherung Bund“ anzutreten.

Durch ihre Stimmabgabe haben es die rund 30 Millionen Versicherten und Rentner der Deutschen Rentenversicherung Bund in der Hand, selbst Einfluss auf die Entscheidungen ihres Rentenversicherungsträgers zu nehmen. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die Position der Selbstverwaltung, als eigene Interessenvertretung gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

rentenpolitik-watch

Wir wollen eine Wahlhilfe geben

Mehr als 50% (10 Millionen) Rentner bald in Altersarmut?

Senkung des realen Rentenniveaus um 30%?

Wir sagen: NEIN!

Und fordern die Politiker auf: Kehrt endlich um!

89% der Wahlbürgerinnen und Wahlbürger würden eine Partei, die die Renten kürzen will, nicht wählen! Das hat das Emnid-Institut in einer Umfrage im Februar 2015 ermittelt.

Aber offensichtlich verhalten sich die Wählerinnen und Wähler bisher anders als sie eigentlich wollen oder gehen aus Enttäuschung nicht mehr wählen (28% Nichtwähler).

Die CDU/CSU, SPD, Die GRÜNEN und die FDP haben das Rentenniveau seit 2000 real um 10% gesenkt, es soll bis 2030 um weitere 15% gesenkt werden! Wer die Renten systematisch um über 25% senkt, ist nicht wählbar!

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