Der überflüssige Mensch

Untertitel: Unruhe bewahren

von Ilija Trojanow

Jahr: 2013 (1. Auflage)

ISBN/EAN: 978-3-7017-1613-5

Ein Essay zur Würde des Menschen im Spätkapitalismus.

Wer nichts produziert und nichts konsumiert, ist überflüssig – so die mörderische Logik des Spätkapitalismus. Überbevölkerung sei das größte Problem unseres Planeten – so die internationalen Eliten. Doch wenn die Menschheit reduziert werden soll, wer soll dann verschwinden, fragt Trojanow in seiner humanistischen Streitschrift wider die Überflüssigkeit des Menschen. In seinen eindringlichen Analysen schlägt er den Bogen von den Verheerungen des Klimawandels über die Erbarmungslosigkeit neoliberaler Arbeitsmarktpolitik bis zu den massenmedialen Apokalypsen, die wir, die scheinbaren Gewinner, mit Begeisterung verfolgen. Doch wir täuschen uns: Es geht auch um uns. Es geht um alles.

media 27655320 INTEGER (Foto: Residenz Verlag)

Die Entwürdigung des Menschen im Spätkapitalismus trifft auch alle Rentner in einem Staat, in dem wenige Reichen herrschen. Dabei scheinen Pensionäre in einem "geschützten Raum" zu leben. Oder haben Pensionäre so eine hohe Altersversorgung, dass die Reichen sie für nützlich erachten

 

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