Schon seit Jahren kämpfen verschiedene Organisationen und Vereinigungen für eine einheitliche und solidarische Altersversorgung  für alle Bürger und den Umbau des bestehenden Mehr-Klassensystems (gesetzliche Rente, Beamtenpensionen und berufsständische Versorgungswerke) hin zu einem Rentensystem ähnlich der Schweizer Alters- und Hinterlassenenversicherung. Bisher jedoch ohne sichtbare Ergebnisse, denn die dabei zu überwindenden Widerstände sind enorm, stehen doch die Privilegien und wirtschaftlichen Interessen bedeutender und einflussreicher gesellschaftlicher Gruppen auf dem Spiel.

Dies zu ändern haben sich die Mitglieder der "Initiative gegen Altersarmut - IgA" auf ihrer Tagung Anfang August 2016 in Ulm zum Ziel gesetzt. Einhellig war man der Meinung, dass mittel- und langfristig nur eine grundlegende Systemänderung die Probleme der Alterssicherung nachhaltig wird lösen können.

Am 25.Oktober trafen sich die Mitglieder der Initiative gegen Altersarmut (IgA) im Hotel Ulmer Stuben zu Ihrer Auftaktveranstaltung.Die Initiative gegen Altersarmut ist ein loser, temporärer Zusammenschluss von mehreren Organisationen,gegründet mit dem Ziel,das Thema Altersarmut bis zur Bundestagswahl 2017 im Fokus der Öffentlichkeit zu halten.

Andere Organisationen, Vereine und Privatpersonen sind herzlichst eingeladen, sich ebenfalls in der Initiative zu engagieren (Kontakt) und mit vereinten Kräften für eine grundlegende Systemänderung der Altersvorsorge zu kämpfen.

Aktionen:

  1. Sozialwahlen 2017

    Sozialwahl bedeutet Mitbestimmung. Sie entscheiden mit, wer Ihre Zukunt bei der Rentenversicherung gestaltet und wofür Ihre Beiträge in den nächsten sechs Jahren verwendet werden.
    Deshalb unserer Vorschlagsliste:
    freie Liste "Initiative gegen Altersarmut - IgA"
  2. Pro Bürgerversicherung - Contra Armutsrenten

    Ohne ein von Grund auf neu gestaltetes System der Altersvorsorge werden Armutsrenten in Deutschland in wenigen Jahren zur Regel. Im länderübergreifenden Vergleich der Altersversorgungssysteme belegt das angeblich so reiche Deutschland in Europa schon heute einen beschämenden letzten Platz.